Macht „Jimothy“ reich?
Unternehmen springen auf Hype um Waschbär auf
Ein bisschen buckelig und sehr süß: ein körperlich deformierter Waschbär aus der US-Stadt Seattle ist zu einer regelrechren Sensation geworden.
Das Tier mit knubbeligem Körper und langen Beinen wird wegen seines Aussehens etwa als die Fleischwerdung einer Waschbär-Skizze eines Kindes – oder eines wenig talentierten Malers bezeichnet.
Mitte des Monats hatte eine Nutzerin das erste virale Video des Tiers aufgenommen und es auf „Jimothy“ getauft – ein Fantasiename zusammengesetzt aus Jim und Timothy. Und das hatte es in sich! Bereits kurz darauf postete die US-Raumfahrtbehörde NASA ein Satellitenbild der Stadt mit der Überschrift: „Jimothy regiert diese Stadt“.
Google widmete Animation
Am Sonntag organisierte Seattle nun eine Veranstaltung zu Ehren des Tiers. Auch Google hat dem berühmten Tierchen nun eine Animation gewidmet, die bei der Suche nach dem Wort „Jimothy“ getriggert wird und durch einen Button am Bildschirmrand immer wieder ausgelöst werden kann.
Der Reifenhersteller Goodyear sprang ebenfalls auf den Hype auf und schrieb auf der Plattform X: „Wenn Jimothy die Straße überquert, sollten deine Reifen besser zum Stehen kommen. Prüft eure Profiltiefe, Seattle.“
„Man muss nicht perfekt sein“
Die Faszination hat „Jimothy“ zu weltweiter Bekanntheit gebracht. „Jimothy ist für uns alle ein Beispiel dafür, dass man nicht perfekt sein muss, um geliebt zu werden“, sagte die Stadträtin Alexis Mercedes Rinck lokalen Medien – und rief den „Jimothy Sommer“ in der Stadt aus.









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