Über drei Jahre lang soll eine Tennengauerin ihren Arbeitgeber um viel Geld betrogen haben. Dabei habe sie sich laut Staatsanwaltschaft nicht nur Gehaltserhöhungen selbst genehmigt, sondern auch Kontozugänge erschlichen. Und über seinen Account bei einem Online-Händler habe sie auch um viel Geld bestellt...
Bei diesem Betrugs-Fall einer Tennengauerin haben Firmenchefs schon vor knapp einem Jahr die Ohren gespitzt: Einer 37-jährigen Frau wird vorgeworfen, den Arbeitgeber von April 2022 bis September 2025 um rund 2,5 Millionen Euro betrogen zu haben. Die „Krone“ berichtete.
Die Angeklagte ist den Behörden keine Unbekannte
Wie die Frau das angestellt habe? In der Anklage heißt es, dass sie sich eigenmächtig Gehaltserhöhungen genehmigt haben soll. Weiters erschlich sie sich – so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft – die Verfügungsberechtigung für Konten des Chefs, hob Bargeld ab oder überwies sich selbst Geld. Zudem habe sie um 130.000 Euro über das Konto des Chefs bei einem Online-Händler bestellt.
Der Vorwurf: Gewerbsmäßiger schwerer Betrug. Der Strafrahmen: ein bis zehn Jahre. Die Tennengauerin ist den Behörden übrigens keine Unbekannte. Sie ist bereits mehrfach wegen Vermögensdelikten einschlägig vorbestraft. Die Frau sitzt bereits seit Mitte September 2025 – mit Unterbrechungen – in Untersuchungshaft. Es gibt noch keinen Hauptverhandlungstermin, die Anklage ist aber rechtswirksam.
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