Neue Baureihe

Citroën ë-C4 X: Kreativ-Sänfte mit Riesenladeraum

Motor
30.06.2022 05:01

Citroën zaubert das nächste Modell aus dem Hut. Mit der Modellbezeichnung machen die Franzosen das Ganze allerdings komplizierter als nötig. Der hierzulande rein elektrisch angetriebene Neue heißt Citroën ë-C4 X, ist aber keine „veroffroadisierte“ Variante des ë-C4, sondern ein eigenständiges Modell, dessen Form sie in Frankreich als Fastback bezeichnen und das die traditionelle Definitionen von Kompaktwagen-Karosserien in Frage stellen soll. So weit das Marketing.

(Bild: kmm)

Wollen wir es SUV-Coupé nennen? Es ist eine Art Crossover mit wilden Linien und Kanten, Plastikplanken rundum und einem Fließheck. Anders als in einem solchen Fall üblich sucht man eine bis ins Dach hinein reichende Heckklappe jedoch vergeblich. Stattdessen gibt es nur einen klassischen Kofferraumdeckel, der Heckscheibenrahmen ist fester Teil der Karosserie.

Bemerkenswert im positiven Sinne ist der Kofferraum trotzdem: Er fasst bis zu 510 Liter Gepäck.

Mit einer Länge von 4,600 m reiht sich der ë-C4 X zwischen dem C4 (4,360 m) und dem C5 X (4,80 m) ein. Der Radstand ist mit 2,67 m der gleiche wie beim ë-C4. Beide basieren auf der e-CMP-Plattform des Unternehmens. Citroën lobt besonders die „optimierte aerodynamische Effizienz dank der schnellen, knackigen Dachlinie“ und den daraus resultierenden cW-Wert von 0,29. Allerdings kann das der ë-C4 mit 0,28 etwas besser.

Antrieb rein elektrisch - jedenfalls in Österreich
Der Citroën ë-C4 X wird von einem 100 kW/136 PS starken Elektromotor angetrieben, der mit seinen 260 Nm einen Standardsprint von 9,5 ermöglicht (im Sportmodus). Das Höchsttempo ist auf 150 km/h begrenzt. Die 50-kWh-Batterie soll für eine WLTP-Reichweite von 360 Kilometer gut sein.

Diese Version ist die einzige, die in Österreich und den meisten europäischen Märkten angeboten wird. Auf einigen süd- und osteuropäischen sowie im Nahen Osten und in Afrika werden zusätzlich benzin- oder dieselbetriebene C4 X angeboten.

Komfort als Maxime
Die Passagiere nehmen auf „Advanced Comfort Sitzen“ Platz, denen ein 15 mm dicker Spezialschaum zu eigen ist. Der hochverdichtete Schaumstoff im Kern der Sitze soll für optimalen Komfort sorgen, insbesondere bei längeren Fahrten. Die Rücksitze können beheizt werden, während die Vordersitze zusätzlich mit einer Massagefunktion ausgestattet werden können.

Serienmäßig ist das aus anderen Citroën-Modellen bekannte Advanced Comfort Fahrwerk. Hier werden in Verbindung mit dem Stoßdämpfer und der Feder anstelle mechanischer Anschläge zwei progressive hydraulische Stoßdämpfer verwendet - einer für die Kompression, der andere für das Ausfedern.

Die Markteinführung in Österreich ist für Anfang 2023 vorgesehen.

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(Bild: kmm)



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