Er trotzt allen neuen Strömungen der Mobilität: Der Mazda MX-5 gehört in seiner aktuellen, vierten Generation zu den längstdienenden Fahrzeugmodellen und ist über alle Generationen mit 1,2 Millionen Stück der meistverkaufte Roadster der Welt. Nun bekommt er mehr Leistung und einen grünen Anstrich.
Und das im Wortsinn: Künftig kann man ihn in der neuen Farbe Zinc Green bestellen. Der neue Farbton soll je nach Lichtverhältnissen unterschiedliche Facetten zeigen: „Bei schwächerem Licht wirkt das Zinc Green gedeckter und massiver, während es bei hellem Licht einen edlen metallischen Schimmer entfaltet, der die skulpturalen Oberflächen und die kompakten Proportionen des Mazda MX-5 unterstreicht“, schwärmt die Presseabteilung der Marke.
Ein bisschen grüner wird der kleine Roadster auch technisch gesehen: Sein WLTP-Verbrauch sinkt um ein knappes Achtel auf 6,1 l/100 km – und das nicht auf Kosten der Motorleistung, im Gegenteil. In der neuen Version boosten sie den 1,5-Liter-Saugmotor um 4 PS und 3 Nm, er leistet nun also 136 PS und liefert ein maximales Drehmoment von 155 Nm bei 4500/min.
Das sind marginale Unterschiede, die sich auch nicht auf die Fahrleistungsangaben im Datenblatt auswirken. Der Standardsprint dauert weiterhin 8,3 Sekunden, das Höchsttempo beträgt 204 km/h (RF 8,6 s bzw. 203 km/h).
Viel wichtiger: Der MX-5 bleibt sich treu. Ein reiner Spaß-Roadster, mit dem jeder, der gern Auto fährt, auch ohne die mittlerweile üblichen hohen Motorleistungen auf seine Kosten kommt. Die größte Superpower des Zweisitzers ist sein geringes Gewicht: 1009 kg stehen beim Roadster im besten Fall im Zulassungsschein, beim RF, dem Targa mit festem Klappdach, sind es 45 kg mehr.
Dazu kommt der Hinterradantrieb als Freudenspender nicht nur für Driftakrobaten (wobei das Quertreiben mit dem Zweilitermotor, der in Österreich nicht mehr angeboten wird, leichter wäre).
Für das Modelljahr 2027 wurde ein neues Roadster-Sondermodell ins Programm genommen: „Yakudo“ (steht im Japanischen für „dynamische Bewegung“ und „Vitalität“) basiert auf der Variante Homura und bringt silberne und graue Akzente mit. So ist etwa das Stoffverdeck in hellgrau gehalten, hinzu kommen silberne Bremssättel der Brembo-Sportbremsanlage vorne. Armaturenbrett, Türelemente und Mittelkonsole sind mit Alcantara ausgestattet. Yakudo-Badges innen und außen dürfen auch nicht fehlen. Dem RF bleibt Yakodo vorenthalten.
Homura wird jedoch für beide Versionen aufgewertet: Zum Sportfahrwerk kommen nun auch Bilstein-Stoßdämpfer sowie eine Domstrebe im Motorraum, außerdem rote Bremssättel an der Hinterachse und schwarze geschmiedete 16-Zoll -Felgen von Rays.
Die ersten Modelle werden ab September 2026 nach Europa kommen. Der Einstiegspreis für die Prime Line liegt bei 35.300 Euro. Der Yakudo kommt auf 44.100 Euro.
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