22.05.2020 09:09 |

Appell an Touristen

Roms Bürgermeisterin: „Kommt nach Italien!“

Die römische Bürgermeisterin Virginia Raggi buhlt um Touristen nach der am 3. Juni geplanten Aufhebung der Reisebeschränkungen. „Kommt nach Italien und nach Rom! Rom ist eine sichere Stadt“, appelliert sie. Während Italien nach der zweimonatigen Ausgangssperre mehr Freiheit genießt, findet die Hauptstadt noch nicht den Weg zurück in die Normalität - die Stadt mitsamt ihren unvergleichlichen historischen Sehenswürdigkeiten wirkt leer und ausgestorben.

Kolosseum, Spanische Treppe oder Trevi-Brunnen - Sehenswürdigkeiten, die bis vor wenigen Monaten von Touristen aus der ganzen Welt regelrecht bestürmt wurden, liegen momentan verwaist. Viele Büros, Banken und Ministerien sind aufgrund des Coronavirus noch teilweise gesperrt, das Personal ist im Home-Office. Doch: Rom wartet „mit offenen Armen“ auf Touristen.

„Wir arbeiten am Neustart“
„Kommt nach Italien und nach Rom. Rom ist eine sichere Stadt, wie aus den epidemiologischen Daten klar hervorgeht“, appelliert Raggi in einem Radiointerview an ausländische Touristen. „In Rom öffnen wieder Lokale, Restaurants und Bars. Wir arbeiten für den Neustart.

Neubeginn ab Anfang Juni
Ab 3. Juni dürfen die Italiener wieder im ganzen Land reisen. Außerdem werden die Reisebeschränkungen für Ausländer aufgehoben. Sie müssen sich nicht mehr einer zweiwöchigen Quarantäne unterziehen, wollen sie Italien erreichen. Damit hofft Italien auf einen Neustart des Tourismus aus dem Ausland. Italienische Parteien fordern auch von Österreich ein Ende der Reisebeschränkungen nach Italien.

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Aussichten sind trüb
In der Region Latium mit der Hauptstadt Rom wird bis Ende 2020 mit einem 80-prozentigen Einbruch des Tourismus gerechnet. Der Binnentourismus, der in den Sommermonaten wieder leicht zunehmen könnte, sei nicht in der Lage, das Ausbleiben reicher Touristen aus dem Ausland zu kompensieren, warnen Tourismusexperten. Schwimmende Inseln, Thermoscans und Mindestabstände bei den Strandschirmen sollen eine Badesaison den Umständen zum Trotz ermöglichen.

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