Österreichs Sommertourismus lebt vor allem von Stammgästen, wie eine Erhebung der Marketing-Organisation Österreich Werbung (ÖW) zeigt. Der Anteil der Urlauberinnen und Urlauber, die mindestens einmal in der Saison kommen, betrug zuletzt 66 Prozent. Die meisten Reisenden kamen aus Deutschland (44 Prozent), gefolgt von Österreich (29 Prozent).
Mit großem Abstand dahinter folgen die Niederländerinnen und Niederländer (fünf Prozent). Stammgäste sind vor allem die Deutschen. Die Gästeerhebung bezieht sich auf rund 24.100 Interviews, die im Vorjahr geführt wurden. An Österreich schätzen die Reisenden demnach vor allem die Berge (50 Prozent), die Landschaft generell (36 Prozent) und das Angebot an Wanderwegen (25 Prozent).
Am gefragtesten waren im Vorjahr Hotels mit vier Sternen (31 Prozent), gefolgt von Ferienwohnungen und Ferienhäusern (23 Prozent) sowie Hotels mit drei Sternen (16 Prozent). Weniger Menschen sind am Campingplatz, in Privatquartieren mit weniger als zehn Betten, am Bauernhof oder unentgeltlich bei Verwandten oder Freundinnen und Freunden untergebracht. Zumeist reisten sie mit dem Auto an (72 Prozent). 14 Prozent kamen mit dem Zug, acht Prozent mit dem Flugzeug.
Österreicher sparsamer als andere
Das Durchschnittsalter der Touristinnen und Touristen lag im Vorjahr bei 52,4 Jahren. Die Reisenden gaben pro Tag durchschnittlich 193 Euro (ohne An- und Abreise) aus. Am sparsamsten waren laut eigener Aussage die befragten Deutschen (169 Euro/Tag) und Österreicherinnen sowie Österreicher (185 Euro/Tag).
Für den diesjährigen Sommer rechnet die Österreich Werbung laut jüngster Umfrage mit bis zu 24 Millionen Urlauberinnen und Urlaubern. Das wären um zwei Millionen mehr Menschen als im Vorjahr. Da es keine Daten über die Grundgesamtheit der Personen gibt, die hierzulande Urlaub machen, sind die Umfragen nicht repräsentativ.
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