Mit einem 2:0 gegen Bischofshofen krönte Kuchl eine hervorragende Regionalliga West-Saison und jubelte über den Vize- sowie Landesmeistertitel. Eine Runde vor Schluss sind die Tennengauer nicht mehr von Rang zwei zu verdrängen. Die zwei frühen Toren ebneten den Weg für die Elf von Trainer Thomas Hofer.
„Es ist schon unerwartet, aber natürlich überragend für Kuchl“, strahlte Trainer Thomas Hofer nach der Partie. Dessen Truppe sich mit dem 2:0-Heimerfolg gegen Bischofshofen den Landesmeistertitel sicherte.
Die Tennengauer starteten mit viel Elan in die Partie und sorgten durch Nestaval (15.) und Hofer (19.) früh für klare Verhältnisse. „So hatten wir uns das auch vorgenommen“, erklärte der Übungsleiter. Der BSK bestimmte vor allem in Halbzeit zwei die Partie, Kapital konnten die Pongauer aber keines daraus schlagen. „Wir hätten sicher ein oder zwei Tore schießen müssen. Ich bin aber stolz auf die Leistung meiner Mannschaft“, resümierte BSK-Coach Sean Caldwell.
Das ist der größte Erfolg der Vereinsgeschichte
Kuchl-Trainer Thomas HOFER
Eine Runde vor Schluss ist der Hofer-Crew Platz zwei nicht mehr zu nehmen, sie kürte sich zum Vizemeister sowie zum besten Amateur-Team des Landes. „Unser Saisonziel war es, uns im Vergleich zur Vorsaison (Tabellenplatz acht, Anm.) zu verbessern. Die Spieler haben sich für eine überragende Saison belohnt – das ist der größte Erfolg der Vereinsgeschichte“, jubelte Hofer.
Umbruch steht bevor
Für die kommende Spielzeit stapelt der Übungsleiter aber noch tief: „Uns steht ein Umbruch bevor, angst und bange muss uns vor der Nordliga nicht werden. Wir wollen einfach nichts mit dem Abstieg zu tun haben.“
Bei Bischofshofen stehen die Zeichen indes auf Abschied aus dem Fußball-Unterhaus, für Caldwell liegt der Fokus aber auf dem Saisonabschluss: „Ich kann nur auf dieses Spiel schauen, danach fahre ich auf Heimaturlaub, dann werden wir sehen, wie es weitergeht.“
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