Nach dem Bericht über zwei Kärntner aus dem Lesachtal, die alte Gipfelkreuze erneuern, meldeten „Krone“-Leser mehrere verwahrloste Wahrzeichen auf Bergen. Sie sind teilweise entsetzt über die Zustände auf den heimischen Berggipfeln.
Eigentlich hätte es eine gemütliche Bergwanderung werden sollen. Doch was Kärntens Alt-LH Gerhard Dörfler auf dem Gipfel des 2145 Meter hohen Wöllaner Nocks hoch über Bad Kleinkirchheim entdeckte, machte ihn betroffen: ein schwer beschädigtes Gipfelkreuz!
„Das hat mich mitten ins Herz getroffen“, so Dörfler zur „Krone“, der mit dieser Bergregion viele persönliche Erinnerungen verbindet. Besonders nachdenklich stimmte den ehemaligen Landeshauptmann eine Begegnung am Gipfel: „Ein steirisches Ehepaar, das seit vielen Jahren seinen Urlaub in den Nockbergen verbringt, sprach mich auf das kaputte Kreuz an und sie verstanden es nicht, warum ein derart sichtbares Wahrzeichen eines Berges in einer Urlaubsregion in einem derart traurigen Zustand ist.“
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