Verletzte im Spital
Leiche nach Hausexplosion in Regensburg geborgen
Am Donnerstag haben Einsatzkräfte nach einer gewaltigen Explosion in einem Wohnhaus in Regensburg (Bayern) eine Leiche geborgen (siehe Video oben). Zunächst war unklar, ob es sich um eine der zwei vermissten Personen handelt. Bei der Explosion wurden fünf Menschen verletzt, vier kamen am Mittwoch in ein Krankenhaus.
Darunter ist eine schwer verletzte Person. Ein Polizist erlitt eine Rauchgasvergiftung und konnte das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Ob es sich um einen Unfall handelte oder die Explosion absichtlich herbeigeführt wurde, ist noch unklar. Im Raum steht ein Gasleck als Auslöser.
Die Ermittlerinnen und Ermittler gehen davon aus, dass sich noch eine zweite Person in den Trümmern befindet. Nach ihr wurde am Donnerstag weiter gesucht. Beim Wegräumen von Schutt mit einem Bagger fanden die Einsatzkräfte im Inneren des Gebäudes jetzt eine Leiche. Ob es sich bei dem toten Mann um einen der Vermissten handelt, ist bisher nicht klar. Die Identität müsse wahrscheinlich durch eine Obduktion geklärt werden, sagte ein Polizeisprecher.
Damit die Einsatzkräfte überhaupt das Gebäude betreten konnten, hatte das Technische Hilfswerk bis Donnerstagfrüh Sicherungsmaßnahmen gegen einen Einsturz vorgenommen. Die Bereitschaftspolizei sicherte mit Spezialistinnen und Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamts Spuren, die nun ausgewertet werden. Der direkt betroffene Gebäudeteil müsse „auf jeden Fall komplett abgerissen werden“, sagte der Polizeisprecher.
Wie berichtet, hatte sich Mittwochfrüh die Explosion in einem Wohnhaus im bayerischen Regensburg ereignet. Laut der Polizei waren vier Wohnungen „unmittelbar“ betroffen. Die Stadt teilte mit, dass auch zwei benachbarte Wohnhäuser evakuiert wurden.
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