Diese Statistik tut weh! Die Steiermark ist bei der Kinderbetreuung noch immer Schlusslicht in Österreich. Zwei Drittel der Einrichtungen für unter Dreijährige mit Vollzeitjob nicht vereinbar.
Nur ein Drittel der Betreuungseinrichtungen für unter Dreijährige ist in der Steiermark mit einem Vollzeitjob der Eltern vereinbar – und das im Jahr 2026. In keinem anderen Bundesland ist diese Quote schlechter. Die Grüne Mark hinkt in der Kinderbetreuung also weit hinterher. Besonders schlimm ist es für Familien in ländlicheren Regionen: Im Bezirk Murau gibt es etwa nur drei Prozent vollzeitliche Kinderbetreuungsplätze, in Liezen sind‘s fünf Prozent.
Von einer echten Gleichberechtigung und Wahlfreiheit sind wir also noch Lichtjahre entfernt. Denn in den meisten Familien ist es nach wie vor die Mutter, die mangels Betreuung beim Nachwuchs zuhause bleibt. Dass die Opposition dafür die blau-schwarze Landesregierung scharf kritisiert, gehört zum politischen Pingpong – ebenso wie dass das blaue Bildungsressort diesbezüglich auf Versäumnisse der Vergangenheit hinweist.
Vielleicht wäre es jetzt an der Zeit, dass man sich gemeinsam an einen Tisch setzt und versucht zu einer echten Lösung zu kommen. Das Hinaufsetzen von Gruppengrößen kann ja nicht der Weisheit letzter Schluss und die beste Lösung für unsere Kinder sein.
Einen schönen Freitag!
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