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Automatische Messungen

Wieso Drohnen die besseren Wetterballons sind

Digital
30.09.2026 12:05

Die Meteorologie hat einen blinden Fleck: Während Wetterstationen am Boden laufend Messdaten sammeln und Wetterballons die Entwicklung in großer Höhe im Auge behalten, mangelt es an Daten aus einer Zone, die für die Entstehung des Wetters zentral ist: der atmosphärischen Grenzschicht dazwischen. Drohnen sollen Meteorologen nun unter die Arme greifen.

Präzise Wettervorhersagen hängen entscheidend von Daten aus der sogenannten Peplosphäre ab: Diese atmosphärische Grenzschicht reicht vom Boden bis in einige Tausend Meter Höhe - und genau hier entstehen viele für den Alltag relevante Wetterphänomene wie Gewitter, Nebel oder Hagel. Klassische Messsysteme stoßen hier an Grenzen: Für Bodenstationen ist die Peplosphäre zu hoch, Wetterballons durchfliegen sie zu schnell. Ein Unternehmen aus der Schweiz will die Lücke im Sensornetzwerk schließen.

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