Da ist Anthony Gordon plötzlich ein kleiner Seitenhieb gegen Teamchef Thomas Tuchel herausgerutscht. Nach Englands 2:0-Erfolg gegen Tschechien hatte sich der Torschütze zum 1:0 zur Situation von Mitspieler Trent Alexander-Arnold geäußert. Der war bei der WM in Nordamerika nicht berücksichtigt worden ...
In der 47. Spielminute hatte Alexander-Arnold den Ball perfekt in den gegnerischen Sechzehner geflankt, von wo ihn Gordon per Kopf ins Netz der Tschechen flankte. „Nur wenige Spieler haben die Fähigkeiten, Technik und den Mut, womöglich einen Fehler zu machen und diese Flanke zu versuchen. Deswegen ist er so gut, und ich wollte unbedingt mit ihm spielen aus diesem Grund“, lobte Gordon den Real-Verteidiger nach dem Spiel für dessen Zuspiel, um anschließend auf die schwierigen Monate des 27-Jährigen einzugehen.
Freudscher Versprecher?
„Er hatte seine eigene Reise mit England. Er hätte wohl mehr spielen sollen“, platze es aus Gordon heraus. Als er seine ungeschickte Aussage bemerkte, korrigierte er prompt: „Spielen wollen, sorry!“
Hintergrund: Tuchel hatte sich bei der Zusammenstellung seines WM-Kaders ursprünglich für Ben White als Rechtsverteidiger entschieden – eine herbe Enttäuschung für Alexander-Arnold. Und selbst als der Arsenal-Profi seine Teilnahme verletzt absagen musste, bekam Alexander-Arnold keinen Anruf von Tuchel. Immerhin: In der Nations League vertraut der Teamchef wieder auf den Real-Profi. Der wiederum dankt es seinem Trainer mit sehenswerten Assists ...
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