„Krone“ liefert interessante Daten und Fakten zu erfolgsversprechenden Jungunternehmern in Tirol und stellt beispielhaft drei Firmen etwas näher vor. Für die Gründer gibt es quer durch das ganze Land 16 Anlaufstellen.
In Kitzbühel versammelten sich vielversprechende Start-ups aus ganz Österreich im Rasmushof zum sogenannten „Business Angel Summit“, wie die „Tiroler Krone“ berichtete. Mit dabei war auch eines aus Tirol. Doch wie viele Start-ups gibt es eigentlich hierzulande und was produzieren sie bzw. bieten sie an?
Auskunft darüber gibt die Plattform startup.tirol. Ihren Angaben zufolge zählt unser Bundesland 284 aufstrebende Unternehmen. Um in die Kategorie Start-up zu fallen, muss übrigens die Geschäftsidee Aussicht auf Wachstum versprechen und der Betrieb darf nicht älter als zehn Jahre sein.
Von Quantencomputer bis zum Mobilitätsreporting
Die Palette reicht von der Alpine Quantum Technologies GmbH (AQT) über das Unternehmen healink bis hin zur Vionmo GmbH. Während die AQT, die den Fokus auf Ionenfallen-Quantencomputer richtet und ein Spin-off der Universität Innsbruck sowie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist, schon mehrere Schlagzeilen fabrizierte, ist healink im Gesundheitsbereich tätig. Die klare Vision des MedTech-Start-up ist es, Gesundheitsmessungen einfacher, schonender und alltagstauglicher zu machen. Dazu entwickelt es nicht-invasive Lösungen für die Glukose- und Stoffwechselüberwachung, die Menschen von Nadeln und anderen belastenden Messmethoden entlasten soll.
Unterdessen hat sich Vionmo der Datenerhebung und Analyse von Gästen, Teilnehmenden und Mitarbeitenden im Bereich Tourismus, Kultur sowie Events verschrieben und bietet professionelles Wirkungs-, Mobilitäts- und Nachhaltigkeitsreporting inklusive CO2 und Modal Split an.
Für Gründer gibt es quer durch Tirol 16 Anlaufstellen
Ein weiterer Blick auf die Landkarte zeigt, dass sich besonders viele im Bereich Digitalisierung und künstliche Intelligenz bewegen.
Sucht ein Start-up Unterstützung bzw. Partner, wird es in Tirol bei insgesamt 16 Institutionen fündig. Hier wiederum reicht die Palette vom Beratungsunternehmen Austrian Senior Experts über die Hochschulen und Unis bis hin zur Wirtschaftskammer. Und wer auf der Suche nach einem sogenannten „Coworking Space“ ist, der wird auf der Plattform von startup.tirol ebenso fündig.
Abschließend noch ein Blick auf die Geschlechterverteilung: 22,2 Prozent der Start-ups wurden von Frauen gegründet.
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