Schildbürgerstreich

Behindertenparkplatz: Gegenteil von gut gemeint

Salzburg Newsletter
12.08.2026 10:30

Ein steiler Parkplatz für Menschen, die es ohnehin schon schwer haben? Was nach einem Schildbürgerstreich klingt, ist offenbar genau das. Noch viel schlimmer ist jedoch, dass der Magistrat Salzburg eine noch viel jenseitigere Lösung vorschlägt.

Seit mehreren Jahren kämpft Albert Preims um eine Lösung. Rund um die Kirche von Salzburg-Gnigl wurden in den vergangenen Jahren die Straßen neu gemacht. Breitere Gehsteige, neuer Asphalt und eben ein neuer Behindertenparkplatz unweit der Gnigler Kirche. Das Problem dabei: Der Parkplatz für Menschen mit Behinderung ist in der steilen Eichstraße eingerichtet worden. Rollstuhl oder Rollator machen sich hier sofort selbstständig.

Pfarrgemeinderatsobmann Preims, selbst jahrelang in der Salzburger Gemeindepolitik aktiv, kämpft seither vergebens um eine Lösung für die noch verbliebenen Schäfchen, die die Messe besuchen wollen und auf den Parkplatz angewiesen sind.

Als alternative Lösung hätte die Stadt für die Gnigler Pfarre lediglich vorgeschlagen, einen zusätzlichen Behindertenparkplatz unterhalb des Friedhofs, der im Besitz der Stadt ist, einzurichten. Um zur Kirche zu gelangen, müssten die Betroffenen dann allerdings auf dem Weg zum Gotteshaus eine steile Stiege bewältigen ...

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