„Fühlt sich irgendwie komisch an. Eigentlich war der Wechsel nach Wien ein Heimkommen, dann aber doch mit vielen Änderungen verbunden“, schmunzelt Capitals-Spieler Konstantin Komarek. Wenig verwunderlich! Der 33-Jährige schnürte die letzten zehn Jahre die Schlittschuhe in Schweden, die letzte Station in Wien ist sogar 18 Jahre her!
„Die Rückkehr war eine reine Herzensangelegenheit. Ich wollte bei einem Klub spielen, der mir mehr bedeutet als nur Gehalt und Erfolge – da kam für mich nur ein Verein infrage!“
„Er ist eine Maschine“
Der jedoch länger auf Komareks Debüt warten musste. Der Neuzugang laborierte an einer langwierigen Verletzung, stieg in der vergangenen Runde gegen Mailand erstmalig im Spielbetrieb auf’s Eis – und ließ sofort seine Klasse mit einem Assist aufblitzen. „Er ist eine absolute Maschine. Wenn er bei hundert Prozent ist, kann er Spiele entscheiden“, schwärmte Capitals-Headcoach Mike Stewart über den Routinier.
Dieser nimmt die Blumen dankend an. „Das würde ich so unterschreiben“, lacht der gebürtige Wiener, „auch wenn ich sicher noch etwas brauche, um auch auf dem Eis anzukommen.“
Push statt Nervosität
In der Kabine ist er das hingegen schon lange, kennt bereits einige Jungs vom Nationalteam. „Und ich rede extrem viel. Hoffentlich nicht zu viel“, grinst der Familienvater. Am Freitag (19.15) gibt’s gegen die Innsbruck Haie die nächste Chance auf den ersten „Heim-Dreier“ von Komarek. Der, obwohl aus seiner Zeit in Schweden Zuschauerzahlen im 10.000er-Bereich gewohnt, heiß auf die volle Eishalle ist. „Es freut mich, dass uns so viele Fans zuschauen. Nervös macht es mich nicht – pusht mich vielmehr!“
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