Gegenseitige Anschuldigungen und die Veröffentlichung alter privater Nachrichten: Die Transferexperten Fabrizio Romano und Florian Plettenberg haben sich auf X ein öffentliches Wortgefecht geliefert und damit unfreiwillig ein Millionenpublikum unterhalten.
Ausgangspunkt war der Transfer von Leipzigs Yan Diomande zu Real Madrid, dessen Vollzug Romano am Abend als perfekt bezeichnete. Plettenberg widersprach dieser Meldung.
Man werde nicht über „eine Pseudo-Einigung“ berichten, schrieb Sky-Reporter Plettenberg. Er zweifelte Romanos Meldung auch deshalb an, weil dieser die Ablösesumme auf „über 100 Millionen Euro“ und nicht auf eine exakte Summe beziffert hatte.
Wortgefecht in der Nacht
Daraufhin meldete sich Romano, ehe es zu einem direkten Wortgefecht der beiden Reporter kam. „Vielleicht sollte ich mal Nachrichten von vor ein paar Jahren teilen, in denen du mich gefragt hast: ‘Wie kann ich meine Followerzahl steigern?‘ oder ‘Deine Arbeit ist meine Motivation‘“, schrieb Romano, der bei X 28,4 Millionen Follower hat. Plettenberg, der als Deutschlands bestinformierter Transferjournalist gilt, steht bei etwas mehr als 700.000 Followern.
„Für mich bist du kein Vorbild mehr“
Plettenberg zeigte sich empört, dass Romano öffentlich aus Privatnachrichten zitierte. „Eine traurige Entwicklung. Im Gegensatz zu dir werde ich unsere Gespräche vertraulich behandeln“, schrieb er. Und fügte an: „Früher warst du für viele ein Vorbild. Auch für mich. Für mich bist du das leider nicht mehr. Ich bin einfach dankbar dafür, dass ich selbst ein Vorbild für andere sein kann.“
Romano hielt fest, dass Plettenberg mit dem „Zirkus“ angefangen habe. Fortetzung folgt ...
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