Die EU-Kommission will die Mitgliedstaaten dazu ermutigen, Halbleiter von europäischen Start-ups zu kaufen. Dies geht aus einem Reuters vorliegenden Dokument zum Chips Act 2.0 hervor.
Anders als der vor drei Jahren eingeführte ursprüngliche Chips Act, der auf die Angebotsseite abzielte, soll sich die Neuauflage auf die Nachfrageseite konzentrieren. Die EU-Technologiechefin Henna Virkkunen will die Details am 3. Juni vorstellen.
Der ursprüngliche Plan, den EU-Anteil am globalen Halbleitermarkt bis 2030 auf 20 Prozent zu verdoppeln, droht zu scheitern. Europa produziert derzeit nur etwa zehn Prozent der weltweiten Halbleiter.
Laut dem Dokument benötigt das EU-Halbleiter-Ökosystem bis 2035 öffentliche und private Investitionen von 120 Milliarden Euro. Die Kommission schlägt zudem vor, Umweltgenehmigungen für Chipfabriken zu beschleunigen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.