Vorarlbergs Leichtathletik-Damen sorgen weiterhin mit Rekorden am Fließband für Furore. So durften sowohl die Bregenzerwälderin Pauline Schedler als auch die Lauteracherin Anna Mager erneut über neue Bestzeiten jubeln. Nicht ganz so happy ist hingegen der Götzner Zehnkämpfer Niklas Voss.
Keine gute Nachricht gab es für den Götzner Zehnkämpfer Niklas Voss, der zuletzt in Landquart (Sz) mit 7422 Zählern eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt hat, von seinem Landsmann Alexander Razen, der beim Leichtathletik-Weltverband oberster Regelhüter ist.
Anstoß für Veränderung?
Da der Wind bei Voss’ Topversuch im Weitsprung zu stark war, hatte er gehofft, dass seine zweitbeste Weite gewertet und die Bestleistung somit offiziell gültig wird. „Das ist im Regelwerk so aber nicht explizit erwähnt und wird darum auch nicht umgesetzt“, erklärte Voss, der mit seiner Anfrage aber durchaus Bewegung in die Thematik gebracht haben könnte.
Während der 25-Jährige weiter auf eine neue Bestleistung warten muss, jubelten zwei Vorarlbergerinnen in Fayetteville (US) über solche. Die 18-jährige Pauline Schedler verbesserte ihren 1500-Meter-Landesrekord heuer schon zum dritten Mal und drückte ihn um 1,71 Sekunden auf 4:14,18 Minuten.
Nochmals fast eine Sekunde schneller
Für ein gewaltiges Ausrufezeichen sorgte auch Anna Mager! Erst am 16. Mai war die 24-Jährige in 57,98 Sekunden über 400 Meter Hürden einen neuen VLV-Rekord gelaufen. In Fayetteville lief Mager jetzt in 57,04 noch einmal um fast eine Sekunde schneller.
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