Laut Insidern:

Anthropic erwägt Entwicklung eigener KI-Chips

Digital
10.04.2026 07:31
Porträt von krone.at
Von krone.at

Das auf Künstliche Intelligenz spezialisierte US-Start-up Anthropic prüft Insidern zufolge die Entwicklung eigener Chips. Damit reagiere das Unternehmen auf den Mangel an Halbleitern, die für den Betrieb und die Entwicklung fortschrittlicher KI-Systeme benötigt würden.

Die Pläne befänden sich jedoch noch in einem frühen Stadium, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Anthropic könne sich auch dazu entscheiden, weiterhin ausschließlich Chips zu kaufen. Bisher gebe es weder ein konkretes Design noch ein eigenes Team für das Projekt. Das Unternehmen aus San Francisco lehnte eine Stellungnahme ab.

Bisher nutzt Anthropic für die Entwicklung und den Betrieb seiner KI-Software und des Chatbots Claude eine Reihe von Chips, darunter von Amazon sowie sogenannte Tensor Processing Units (TPUs) der Google-Mutter Alphabet.

Nachfrage nach KI-Modell Claude rasant gestiegen
Erst Anfang der Woche hatte Anthropic einen langfristigen Vertrag mit Google und Broadcom geschlossen. Broadcom hilft bei der Entwicklung der TPUs. Diese Vereinbarung baut auf der Zusage des Unternehmens auf, 50 Milliarden Dollar in die Stärkung der US-Computerinfrastruktur zu investieren.

Die Nachfrage nach dem KI-Modell Claude von Anthropic hat im Jahr 2026 stark angezogen. Der hochgerechnete Jahresumsatz übersteige mittlerweile 30 Milliarden Dollar (rund 25,7 Milliarden Euro), nach rund neun Milliarden Dollar Ende 2025, hatte das Start-up Anfang der Woche mitgeteilt.

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