Nicht Graz, sondern Linz! Nach zwei Meisterjahren in Folge wurde der SK Sturm vom Thron der Fußball-Bundesliga geholt. Während man sich beim größten steirischen Sportklub über dieses Resultat freuen darf, gibt‘s auf der anderen Seite allerdings auch massiven Handlungsbedarf!
Bei einem gemeinsamen Brunch – und nicht bei einer Mega-Meisterfeier am Grazer Hauptplatz – lässt Vizemeister Sturm am Montag die Saison ausklingen. Mit welchem Gefühl? Wenn man auf das nackte Resultat, Platz zwei, blickt, sicherlich mit einem stolzen. Sturms Ausbeute in den letzten Jahren sollte – angesichts der Möglichkeiten der Konkurrenz – eigentlich jegliche Vorstellungskraft übersteigen.
Meister, Meister, Vizemeister – das ist für die Grazer Schwarz-Weißen historisch und etwas, worauf man in diesen Tagen sicherlich anstoßen kann. Man darf sich auch wieder in der Qualifikation zur höchsten europäischen Spielklasse versuchen – ein Geschenk an die Fans, die (hoffentlich) im Grazer Stadion diese Spiele erleben dürfen.
Bilanz lässt hoffen
Die Ära von Fabio Ingolitsch lässt hoffen. In der Bundesliga hat der Sturm-Trainer gerade ein Spiel verloren. Gelingt es dem Salzburger, Sturm im Sommer auch offensiv ein ansprechenderes Gesicht zu verpassen, ist der eingeschlagene Weg sehr vielversprechend. Dafür braucht es aber Stürmer, die Tore erzielen! Sämtliche Akteure – allen voran Coach Ingolitsch oder Topscorer Otar Kiteishvili – machten auf den Umstand aufmerksam, dass man massiven Bedarf in der Offensive hat, hier im Wintertransferfenster nicht das gefunden hat, wonach gesucht wurde. Einen viel klareren Auftrag an Sturm-Sportdirektor Michael Parensen und den Vorstand des Klubs kann es nicht mehr geben!
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