Der neue österreichische Fußballmeister heißt Linzer ASK. Am Sonntagabend stieg vor der Linzer Raiffeisen Arena in Linz eine riesige Feier mit Spielern und Fans (siehe Video oben). Der Ticker zum Finaltag der Bundesliga von krone.at zum Nachlesen.
Die wichtigsten Meldungen in Kürze:
Tristesse in Graz. Aber die Sturm-Fans konnten Stefan Hierländer in seinem letzten Spiel wenigstens einen gebührenden Abschied bereiten.
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Der Ticker zum Nachlesen:
LASK: Erster Meistertitel seit 61 Jahren
Der LASK ist also nach 61 Jahren wieder auf den heimischen Fußball-Thron zurückgekehrt. Das Team von Trainer Dietmar Kühbauer gewann am Sonntag in der letzten Bundesliga-Runde bei der Wiener Austria 3:0 und kürte sich zum zweiten Mal zum österreichischen Meister. Wie auch 1965 darf der Linzer Traditionsclub das Double bejubeln.
Sturm „nur“ Vizemeister
Sturm musste sich nach zwei Meisterschaften in Folge hingegen mit dem Vizemeistertitel begnügen. Doch auch hier wurde es nach Schlusspfiff emotional: Klublegende Stefan Hierländer (er erzielte beim 2:0-Sieg über Rapid Wien ein Tor) wurde nach seinem letzten Spiel für die Grazer gebührend verabschiedet.
Um 16.46 Uhr war das Objekt der Begierde, die Meisterschale,schließlich in den Händen von LASK-Kapitän Sascha Horvath. Und das ausgerechnet in der Generali Arena der Wiener Austria. Es folgte der obligatorische Konfettiregen, ehe die LASK-Profis mit dem Teller vor den Tausenden mitgereisten Fans feierten.
„Doublesieger ASK“
Die Anhänger aus Oberösterreich hatten in ihrer Kurve ein großes Transparent mit der Aufschrift „Doublesieger ASK“ angebracht, sie zelebrierten den Triumph schon vor der Teller-Übergabe minutenlang mit den Meisterkickern. Bierduschen blieben zumindest vorerst aus, sie dürften aber spätestens am Abend folgen. Der LASK-Tross machte sich relativ bald nach Spielschluss auf nach Linz, wo im Stadion die große Party in Szene ging.

Kühbauer mit Tränen in den Augen
Große Gefühle gab es schon davor in der Generali Arena. Kapitän Sascha Horvath sprach von einem „Wunder“, ein sichtlich gerührter Trainer Dietmar Kühbauer ergänzte mit Tränen in den Augen, es sei „das passiert, was sich keiner gedacht hatte, auch ich nicht“.
Sportchef Dino Buric bezeichnete die Verpflichtung des Burgenländers im vergangenen Oktober als „absoluten Glücksgriff. Er war der Impuls, den die Mannschaft gebraucht hat, um ihr Potenzial auszuschöpfen.“
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