Die Ukraine setzt ihre Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur fort – zwei Tanker im Asowschen Meer sind nach Drohnenattacken in Brand geraten. Das ukrainische Militär kann zudem einen weiteren Erfolg verbuchen: Erstmals gelang es mit F-16-Kampffliegern, eine russische Suchoi Su-35 abzuschießen.
Bereits in den vergangenen Tagen hatte die Ukraine nach eigenen Angaben mehrere Tanker der sogenannten russischen Schattenflotte in der Region attackiert, mit denen die Führung in Moskau versucht, westliche Sanktionen zu umgehen. Der Gouverneur der südrussischen Region Rostow, Juri Sljusar, erklärte am Donnerstag, dass zwei Tanker angegriffen wurden. Die Besatzungen der Schiffe seien in Sicherheit gebracht worden. Auf beiden Schiffen seien Brände ausgebrochen, das Feuer auf einem Schiff sei rasch gelöscht worden.
Zudem geriet in der nordwestrussischen Region Twer nach Angaben der Behörden ein Öllager nach einem Drohnenangriff in Brand. Das Feuer sei unter Kontrolle, erklärte Regionalgouverneur Witali Koroljow. Insgesamt fing die russische Luftabwehr in der Nacht dem Verteidigungsministerium zufolge 73 ukrainische Drohnen ab.
Ukrainische F16 schossen erstmals russische SU-35S ab
Zudem gelang einer ukrainischen F-16 ein sensationeller Luftsieg, wie „Militär aktuell“ berichtete. Am Mittwoch sei ein Mehrzweckjäger vom Typ SU-35S abgeschossen worden. Ein russischer Militärblogger erklärte dazu: „Leider haben wir uns strikt an die Vorschriften gehalten, während die Gegenseite das nicht tat. Trotzdem hat unser Kampfpilot nicht gekniffen, als es darum ging, es im Alleingang mit zwei F-16 aufzunehmen. Alle haben überlebt und sind wohlauf“, erklärte der Nutzer Fighterbomber.
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben mehrere von der Ukraine mit Drohnen geplante Anschläge in Moskau vereitelt. Die Anschlagspläne seien gegen ranghohe Offiziere der russischen Armee sowie ein führendes Rüstungsunternehmen gerichtet gewesen, teilte der Geheimdienst am Donnerstag mit. Das Vorhaben sei vom ukrainischen Geheimdienst geplant worden. Zudem habe es eine direkte Beteiligung westlicher Geheimdienste gegeben.
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