In seiner Serie „Vergessene Vorarlberger“ schreibt Autor Robert Schneider dieses Mal über Hortensia Borromea. Die Wahl-Vorarlbergerin starb 1578 im Alter von 28 Jahren an den Pocken. Ihr Ehemann Jakob Hannibal I. befand sich zu dieser Zeit auf einem Feldzug. Die Trauer um seine viel jüngere Angetraute war groß.
Sie hatte einen Warlord zum Mann, einen Haudegen, wie er im Buch steht. Er war ein Condottiere, so lautet der Begriff im Italienischen. Condottieri waren zumeist adlige Söldnerführer, die auf eigene Kosten ein oder mehrere Fähnlein (ein Fähnlein = 400 Mann) Landsknechte unterhielten. Mit diesen Rotten zogen sie in den Krieg. Papst- oder Kaisertreue, Anschauung oder Glauben spielten dabei keine Rolle. Es war ein reines Kriegsgeschäft, und es ging um viel Geld und Ansehen.
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