XXL-„Tschick-Fabrik“
Rekord-Schlag gegen italienische Zigaretten-Mafia
Die italienische Finanzpolizei (Guardia di Finanza) zog ein emsiges Septett aus dem Verkehr, das täglich fünf Millionen illegale Glimmstängel produzierte! Die Razzia fand statt, als ein mit der illegalen Tabak-Ware beladener Lkw auf dem Weg nach Österreich war.
Sage und schreibe 78 Tonnen Tabak, 25 Millionen Zigaretten-Packerln mit gefälschten Markenzeichen sichergestellt und sieben Verdächtige festgenommen – so lautet die Bilanz der italienischen Guardia di Finanza nach einer Razzia in einer illegalen Zigaretten-Fabrik unweit der norditalienischen Stadt Udine.
Illegale Tschick-Fabrik in großer Lagerhalle
Die Zigaretten-Mafia trieb ihr Unwesen in dem 12.000-Einwohner-Städtchen Spilimbergo, das eigentlich für seine Mosaikkunst bekannt ist: In einer 9000 Quadratmeter großen Lagerhalle lief die illegale Tschick-Fabrik mithilfe von zwei Dieselgeneratoren nächtens auf Hochtouren.
Als ein voll beladener Lkw mit der Tabak-Ware und einem Lenker aus Moldawien am Weg Richtung Österreich war, stoppten auf der Lauer liegende Beamte den Transport und ihre Kollegen durchsuchten zeitgleich die Räumlichkeiten der Zigaretten-Mafia.
Rekord-Aufgriff bei Zigaretten in Italien
Dort klickten für sechs Ukrainer die Handschellen. Bei den sichergestellten Waren handelte es sich um einen Rekord-Aufgriff in Italien! Der zuständige Untersuchungsrichter am Gericht von Pordenone schloss sich der Darstellung der Staatsanwaltschaft umgehend an und ordnete Untersuchungshaft für das Septett an.
Mit dem beschlagnahmten Tabak hätten laut ersten Informationen rund 3,9 Millionen Zigarettenpackungen auf den Schwarzmarkt gebracht werden können. Diese hätte einen Gewinn von 20 Millionen Euro eingebracht. Im Obergeschoss der XXL-„Tschick-Fabrik“ befanden sich Betten und Essensräume für die Belegschaft.









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