Gerade einmal 17 Tausendstel einer Sekunde fehlten Mountainbikerin Lina Frener zuletzt in Frankreich auf ihren zweiten Sieg in einem Weltcuprennen. Den möchte sich die Bregenzerin dafür am Samstag beim Heimrennen in Leogang holen. Und nach der Quali ist klar: Die 17-Jährige ist mehr als nur konkurrenzfähig.
„Eigentlich habe ich mich bei meiner Fahrt ein bisschen langsam gefühlt. Zudem war ich ein wenig gestresst, weil ich auf der Strecke zwei Kolleginnen überholen musste und im unteren Teil bin ich noch ein wenig von der Linie abgekommen. Aber am Ende hat es ganz gut gepasst“, sagte Lina Frener nach dem Qualilauf der Downhill-Juniorinnen für das Finale am Samstag und untertrieb damit ein klein wenig.
Denn: In einer Zeit von 4:04,202 Minuten fuhr die 17-jährige Bregenzerin klare Bestzeit. Ihr Vorsprung auf die zweitplatzierte Dänin Rosa Maria Jensen betrug schon fast sieben Sekunden.
„Spaß haben und nicht stürzen“
Und das auf einem Kurs, die alles andere als einfach ist. „Es hat immer noch geregnet und von den Elite-Herren sind riesige Löcher in der Strecke“, erzählte die Schülerin des Sprtgymnasiums Dornbirn, die zuletzt in Loudenville (Fra) als Zweite ihren dritten Podestplatz im Weltcup einfahren konnte. Die Marschroute für das Finale am Samstag (11.45 Uhr) ist klar. „Für mich geht es darum Spaß zu haben und nicht zu stürzen“, erklärte Lina, die sich ihren zweiten Sieg nach Loudenville 2025 holen könnte.
Konkurrentinnen und Freundinnen
Ihr größten Gegnerinnen neben Jensen werden wohl die US-Amerikanerin Aleta Ostgaard und ihre Tiroler Landsfrau Rosa Zierl werden. Ostgaard hatte den Auftakt in Südkorea gewonnen, Zierl zuletzt in Frankreich mit 17 Tausendstel Vorsprung auf Frener. So gesehen war die Quali-Bestzeit auch eine Kampfansage an Zierl. „Schon“, lachte Frener. „Aber nur eine kleine. Im Rennen sind wir zwar Gegnerinnen, daneben aber Freundinnen und das ist das einzige was zählt.“
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