63 Milliarden Euro

Samsung kündigt Mega-Investitionen in KI-Ausbau an

Elektronik
19.03.2026 14:08
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der südkoreanische Technologiekonzern Samsung will im Zusammenhang mit dem KI-Boom in diesem Jahr umgerechnet rund 63,7 Milliarden Euro in den Ausbau der Chip-Produktionskapazitäten und Forschung investieren. Das Geld soll in den Ausbau des Geschäfts mit Halbleitern für Künstliche Intelligenz fließen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Seoul mit. 

Im laufenden Jahr sollen die Ausgaben um 22 Prozent gesteigert werden. Damit will Samsung die Marktführerschaft von SK Hynix bei KI-Chips zurückerobern. Dieser hat sich zum dominanten Anbieter von Speichermodulen mit hoher Bandbreite für Nvidia entwickelt. Die Entscheidung von Samsung spiegelt eine strategische Neuausrichtung hin zu KI-getriebener Nachfrage wider.

Beispielloser Nachfrageanstieg nach High-End-Speichern
Samsung, SK Hynix und der US-Anbieter Micron Technology verzeichnen einen beispiellosen Nachfrageanstieg nach High-End-Speichern für KI-Anwendungen. Diese Produktionsverlagerung führt jedoch zu einem historischen Mangel an herkömmlichen Speicherchips, die in den meisten modernen Geräten – von Autos bis zu Smartphones – verbaut werden.

Viele erwarten, dass sich die Lage zunächst verschärft, bevor sie sich bessert. SK Hynix bereite Maßnahmen zur Preisstabilisierung vor, sagte der Vorsitzende der SK Group, Chey Tae-won, diese Woche, ohne weitere Details zu nennen. Chey geht davon aus, dass der weltweite Mangel aufgrund der systembedingten Engpässe in der Halbleiterproduktion noch vier bis fünf Jahre andauern wird.

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