Keine Verbindung mehr

Terrorvorwürfe: Russland sperrt Apple-App FaceTime

Web
04.12.2025 12:55
Porträt von krone.at
Von krone.at

Apples Video-App FaceTime ist in Russland gesperrt worden. Den Strafverfolgungsbehörden zufolge werde der in iPhones integrierte Videochat-Dienst genutzt, um Terroranschläge zu organisieren, Täter zu rekrutieren und Betrug sowie andere Verbrechen gegen russische Bürger zu begehen, teilte die staatliche Kommunikationsaufsichtsbehörde Roskomnadsor am Donnerstag zur Begründung mit. 

Die Maßnahme ist Teil eines verschärften Vorgehens Russlands gegen ausländische Technologieplattformen. Belege für die Vorwürfe nannte die Behörde jedoch nicht. Nutzer in Moskau berichteten, dass sie keine Verbindung über die App herstellen konnten. Zuvor hatte Russland bereits den Zugang zur Videoplattform YouTube von Google, dem zu Meta gehörenden Dienst WhatsApp und dem Messengerdienst Telegram eingeschränkt.

Kritiker bezeichnen die Verbote als Zensur und kritisieren die nach ihrer Ansicht verschärfte staatliche Kontrolle über die private Kommunikation. Die russische Regierung spricht dagegen von legitimen Maßnahmen zur Strafverfolgung. Die Behörden haben zudem eine staatlich geförderte Konkurrenz-App namens MAX auf den Markt gebracht, bei der Gegner die Gefahr einer Überwachung befürchten.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung