Von Behörde bestätigt
Jetzt traurige Gewissheit: Wal „Timmy“ ist tot!
Der mehrmals in der Ostsee gestrandete Buckelwal „Timmy“ ist tot! Der am Donnerstag vor der dänischen Insel Anholt entdeckte Wal ist tatsächlich „Timmy“, wie die dänische Umweltbehörde der dänischen Nachrichtenagentur mitteilte.
Am Donnerstag war vor der dänischen Insel Anholt ein Wal gesichtet worden, der große Ähnlichkeit mit dem inzwischen berühmten Buckelwal hatte. Dem vor der dänischen Insel gestrandeten Tier wurden Gewebeproben abgenommen, um feststellen zu können, ob es sich dabei tatsächlich um „Timmy“ handelt. Am Samstag gab es dann Klarheit: „Timmy“ ist vor Anholt gestrandet und lebt nicht mehr, wie der Sender TV2 berichtet.
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus bestätigte den Tod von „Timmy“ inzwischen ebenfalls. Die Experten der dänischen Umweltbehörde haben auch einen Tracker an dem Wal gefunden. Dieser soll sich jetzt im Besitz der dänischen Regierung befinden. Bevor „Timmy“ von der privaten Initiative ausgesetzt worden war, hatte man einen Tracker an dem Tier angebracht.
„Timmys“ Körper liegt vor der Insel Anholt:
„Timmy“ soll dort bleiben
Der tote Walkörper soll offenbar vor der Insel Anholt bleiben. Da der Walkadaver weit vom Strand entfernt liege, störe er niemanden, meint Morten Abildstrøm von der dänischen Naturschutzbehörde, wie die „Bild“-Zeitung berichtet. Aktuell würden Dutzende Möwen bei dem Wal sein und Teile des Körpers essen.
Nach dänischen Angaben liegt der Kadaver etwa 75 Meter vor dem Strand. Das Wasser ist dort hüfttief, wie auf Videoaufnahmen zu sehen ist. Der tote Meeressäuger liegt auf dem Rücken. „Timmy“ sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, hatte die dänische Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen berichtet.
Nach Tagen der Unsicherheit
Das Schicksal von „Timmy“, der im Zuge einer aufwendigen Rettungsaktion durch eine private Initiative zurück in die Nordsee transportiert worden war, war seit seiner Freilassung am 2. Mai unklar geblieben. Der am Wal angebrachte Tracker hatte nicht ordnungsgemäß funktioniert, Daten zur Position waren ausgeblieben. Allerdings vermuteten Experten schon länger, dass der Meeressäuger nicht mehr lebt.









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