Diessl Neunter

„Solider Auftakt!“ Weißhaidinger in China Achter

Sport-Mix
16.05.2026 15:36
Porträt von Olaf Brockmann
Von Olaf Brockmann

Die weite, ganz kurzfristige Reise nach China hat sich für Österreichs Leichtathletik-Star Lukas Weißhaidinger ganz ausgezahlt. Der 34-Jährige belegte zum Auftakt der Diamond-League-Saison in Keqiao/Shanghai mit 63,95 m den achten Platz und kehrt mit einem Punkt im Kampf ums Finale in der Königsklasse aus dem „Reich der Mitte“ zurück. Hürdensprinter Enzo Diessl kam bei seiner Premiere in der Diamond League in 13,57 auf den neunten Platz.

„Ich habe mich noch ein bisschen verspannt vom Fliegen gefühlt, aber grundsätzlich bin ich zufrieden. Es war ein solider Start. Schade, dass ich am Ende noch zwei Plätze verloren habe“, meinte Lukas Weißhaidinger, der nämlich zwischendurch auf dem sechsten Platz gelegen war. Mit vier Würfen über 63 m bot er aber eine sehr konstante, gut Leistung. Nach seinem tollen Saisonauftakt in Schwechat mit 67,00 m war der Oberösterreicher noch ins Teilnehmerfeld für die Diamond League gerutscht.

„Dafür, dass Lukas so spät die Einladung für China erhalten hat, bot er sicher eine gute Leistung“, zeigte sich auch Trainer Gregor Högler zufrieden, „schließlich war in Keqiao auch die ganze Weltspitze dabei!“ Ex-Weltmeister Kristjan Ceh (Slo) gewann mit 70,58 m vor Matthew Denny (Aus/67,54) und Daniel Stahl (Sd/66,71).

Diessl: „Leider sehr eckig“
Enzo Diessl, der ebenso kurzfristig wie Lukas Weißhaidinger nach China eingeladen worden war, belegte bei seinem Debüt in der Diamond League über 110 m Hürden den neunten Platz in 13,57 Sekunden. „Leider verlief das Rennen nicht so gut wie erhofft, das Warm Up ging wirklich noch gut und ich habe mich auch sehr auf das Rennen gefreut. Leider war es sehr eckig, vor allem anfangs. Aber ich werde daraus lernen. Ich habe die Atmosphäre trotzdem sehr genossen.“ Bereits nächste Woche startet der Steirer auch nächste Woche bei der Diamond League in Xiamen.

Enzo Diessl
Enzo Diessl(Bild: Thomas Windestam)

Wie Enzo Diessl, so hofft auch Trainerin Beate Holzleitner auf eine Steigerung beim zweiten China-Meeting: „Sicher war es heute nicht die erhoffte Zeit von Enzo, die Leichtfüßigkeit hat ein wenig gefehlt, aber mitnehmen, lernen und nächste Woche besser machen!“

Das Hürden-Rennen gewann der 27 Jahre alte Jamal Britt in 13,07 vor Weltmeister Cordell Tinch (beide USA/13,10).

Erst am Weltrekord gescheitert
Superstar Mondo Duplantis gewann den Stabhochsprung mit neuem Meetingrekord von 6,12 m. Danach scheiterte der schwedische Überflieger erst an dem Versuch, seinen Weltrekord von 6,31 m um einen Zentimeter auf 6,32 m zu verbessern.

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