Um an Geld zu kommen

Italienerin täuschte Tod der Tochter mit KI vor

Ausland
15.05.2026 11:04
Porträt von krone.at
Von krone.at

In Norditalien hat eine Frau eine Geschichte über den Tod ihrer schwangeren Tochter erfunden, um an Geld zu kommen. Die 53-Jährige schickte ihrer Bekannten sogar angebliche Fotos der Beerdigung, die sie mit KI generiert hatte.

Die Italienerin behauptete, die schwangere Tochter sei schwer erkrankt, in einer Spezialklinik in der Schweiz behandelt worden und schließlich gestorben. Um die Geschichte glaubwürdig erscheinen zu lassen, verschickte die 53-Jährige auch Bilder von Neugeborenen und behauptete, es handle sich um ihr Enkelkind.

Später folgten KI-generierte Bilder der angeblichen Trauerfeier, wie die italienische Polizei am Donnerstag berichtete. Die frühere Arbeitskollegin der Verdächtigen – die beiden hatten gemeinsam in einem Hotel in Südtirol gearbeitet – überwies mehrfach Geld für angebliche Krankenhaus- und Behandlungskosten. 

Nachdem Angehörige des Betrugsopfers Verdacht geschöpft hatten, wurde eine Anzeige bei der Polizei erstattet. Die Ex-Kollegin kommt aus Gröden in Südtirol, die Verdächtige aus der Region Venetien.

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