Nicht nur beim Einsingen für Weihnachtslieder leiden Hals und Kehlkopf. Infekte, schlechte Raumluft, Kälte, viel und lautes Sprechen verursachen Beschwerden. Was jetzt hilft.
Sie singen in Ihrer Freizeit in einem Chor? Spielen in einer Theatergruppe? Sind Lehrer, Vortragender, müssen Präsentationen halten oder arbeiten im Kundenservice? Sehr unangenehm, wenn die Stimme versagt, man nur mehr krächzen kann und der Hals schmerzt. Aber auch für alle anderen sind die Symptome einer Hals- oder Kehlkopfentzündung entbehrlich. Dabei haben die Beschwerden jetzt gerade Hochsaison.
Nicht nur, weil man den überall herumschwirrenden Erkältungsviren kaum ausweichen kann, sondern auch, weil trockene Schleimhaut, Heizungsluft drinnen und Kälte draußen (tief einatmen beim Laufen, Wandern, Skifahren, Plaudern am Weihnachtsmarkt) im Wechsel die Abwehrkraft herabsetzen. Ebenso, weil wir im Alltag oft vergessen, Hals und Kopf mittels Schal und Haube warm zu halten.
Schon eine geringe lokale Auskühlung kann das Risiko, einen Infekt einzufangen, in die Höhe treiben. Wieso? Weil durch Kälteeinwirkung die Durchblutung der Schleimhaut im Hals-Rachenbereich gestört und damit die lokale Anzahl der Immunzellen vermindert wird.
Überlastet Stimmbänder, trockene Schleimhaut
Besonders anfällig: der Kehlkopf. Er verbindet Rachen und Luftröhre. In der Mitte befinden sich die Stimmbänder. Entzündet sich dort die Schleimhaut, können die Stimmbänder nicht mehr richtig schwingen. Das führt zu veränderter Stimme, Krächzen, bis hin zu (vorübergehendem) Stimmverlust. In schweren Fällen kann auch Fieber auftreten. Dann sollte der Arzt zu Rate gezogen werden.
Neben Viren (manchmal auch Bakterien, zusammen führen sie zu einer „Superinfektion“), gelten ungewohnt lange, laute Gespräche oder Aufenthalte in trockenen, verrauchten, Räumen, schlechte Innenraumluft (Feinstaub, Klimaanlage, Heizgebläse) als Risiken. Auch Schnarcher sind durch den im Schlaf offenen Mund gefährdet, da dadurch die Schleimhäute extrem austrocknen und der Kehlkopf ständig in Schwingung ist.
Übrigens kann auch Reflux, saures Aufstoßen, zu Entzündungen im Hals führen. Das sollte unbedingt beim Gastroenterologen und HNO-Arzt genauer abgeklärt werden.
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