Nach der Geburt eines Kindes ist erst einmal nichts mehr so, wie es war – besonders in Bezug auf die Nächte. Denn es dauert, bis Babys einen Rhythmus zwischen Schlaf- und Wachphasen entwickeln, und nicht immer passt dieser zu unseren Bedürfnissen. Krone+ hat wertvolle Tipps von einer Expertin!
Schlaf ist ein biologisches Grundbedürfnis und für Kinder besonders wichtig. Während des Schlafens finden im Körper Prozesse statt, die das Wachstum, die kognitive Funktion und die emotionale Regulation unterstützen. Bereits im Mutterleib, nämlich etwa ab der 36. Schwangerschaftswoche, macht der Fötus unterschiedliche Phasen des Schlafens, Träumens und Wachens durch, die nach der Geburt auch erst einmal so beibehalten werden. Mit der Zeit und im Laufe des ersten Lebensjahres verlagert sich der Hauptanteil des Gesamtschlafs auf die Nacht, und die Zeitabstände zwischen Nickerchen verlängern sich.
Das Thema Schlaf ist für viele Eltern allgegenwärtig: Selbst wenn das Baby „nach Plan“ schläft, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit mehrmals nachts wach. Das beeinflusst natürlich auch die Schlafqualität der Eltern, die auf nächtliches Aufwachen und Schlafmangel unterschiedlich stark reagieren. Viele Mütter und Väter klagen über körperliche Beschwerden oder eine erhöhte Anfälligkeit für Streit. Besonders belastend wird es aber dann, wenn das Kind nicht ausreichend schläft, schlecht einschlafen kann oder nachts besonders oft munter wird. Doch was ist eigentlich „normal“, und wann sollte professionelle Unterstützung herangezogen werden?
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