Der Waldanteil an der gesamten Landesfläche hat sich von den 60er-Jahren bis heute um fast drei Prozent gesteigert. Der Waldbericht des Landes zeigt, wie Hitze und Dürre den Wäldern zusetzen und was es für einen zukunftsfitten Umbau braucht. Ein ewiges Konfliktgebiet bleibt der Wildanteil.
Wie ist es um Tirols Wälder bestellt, angesichts klimatischer Veränderungen? Der Waldbericht des Landes liefert darauf spannende Antworten.
Insgesamt 30 Mal loderte im Vorjahr der Wald in Tirol, am verheerendsten auf der Innsbrucker Nordkette Ende Dezember. Sechs Hektar Wald wurden dabei vernichtet oder schwer beschädigt. Noch dramatischer waren allerdings die Waldschäden durch Dürre und Hitze: 70 Hektar Fläche waren betroffen, das ist der zweithöchste Wert, der von der Landesforstdirektion des Landes Tirol bisher erfasst wurde.
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