Sieben Feuerwehren wurden am Samstagabend zu einem Waldbrand am Kuhberg in der Gemeinde Zell in Kärnten alarmiert. Ein Blitz dürfte das Feuer ausgelöst haben.
Die vorherrschende Trockenheit lässt die Waldbrandgefahr in den heimischen Wäldern wieder drastisch ansteigen. In Kombination mit der labilen Luft und Gewittern werden Blitzschläge zur täglichen Brandgefahr. Erst Samstagabend mussten sieben Feuerwehren aus dem Rosental zu einem Waldbrand auf dem Kuhberg in der Gemeinde Zell ausrücken.
Starkes Gewitter
Während eines Gewitters führte ein Blitzschlag in steilem, felsigem und schwer zugänglichem Gelände zu einem Brand. Aufgrund der Lage des Brandes wurde sofort der Flugdienst des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes alarmiert.
Die Brandbekämpfung aus der Luft übernahm der Polizeihubschrauber „Libelle“. Mit einem Bambi Bucket Löschwasser aus dem Freibacher Stausee wurde gezielt Wasser über das brennende Gebiet abgeworfen.
Parallel dazu machten sich Einsatzkräfte der Feuerwehren Zell-Freibach und Zell-Pfarre zu Fuß auf dem Weg zum Feuer, um den Brandherd im unwegsamen Gelände zu erreichen und händisch abzulöschen.
Der Waldbrand war vom Tal aus deutlich sichtbar, war allerdings von der Fläche her überschaubar. Die Brandfläche blieb auch am Sonntag unter Beobachtung der Einsatzkräfte.
Einsatz in Rangersdorf
Am Sonntag wurden die Feuerwehren dann zu einem beginnenden Waldbrand in Rangersdorf gerufen.
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