KI-Forschung verlangt nach Rechenleistung: Der Google-Mutterkonzern Alphabet hat daher nun den Bau von zwei neuen Datenzentren im US-Bundesstaat South Carolina angekündigt.
Dazu werde man 3,3 Milliarden Dollar in die Hand nehmen, erklärt Konzernchef Sundar Pichai am Donnerstag. Der Regierung von South Carolina zufolge will die Muttergesellschaft von Google ein Datenzentrum im Landkreis Dorchester County errichten.
Das zweite sei eine Erweiterung des bestehenden Zentrums in Berkeley County. Der Suchmaschinenbetreiber baut mit Investitionen seine Infrastruktur aus, unter anderem um die Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) voranzutreiben.
KI-Goldrausch ist ein Bombengeschäft für Chipbranche
Google ist nicht der einzige IT-Riese, der angesichts des Booms bei KI-Tools seine Rechenzentren ausbaut. Auch bei Microsoft und Amazon steckt man Milliarden US-Dollar in Rechenkapazitäten.
Zu den großen Profiteuren des KI-Booms zählt der Chipkonzern Nvidia, dessen Hochleistungsprozessoren für das Training von KI-Modellen bisher als beste Lösung gelten. Aber auch andere Chipunternehmen wie Micron, wo man besonders schnellen Arbeitsspeicher für KI-Anwendungen herstellt, vermeldeten zuletzt Rekordgewinne.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.