Eine Bergwanderung mit einer Gruppe endete am Feiertag für einen 69-Jährigen im Bezirk Kitzbühel in Tirol tödlich. Der Mann war ausgerutscht – leider an einer denkbar ungünstigen Stelle ...
Die neunköpfige Gruppe brach am Donnerstag zur Bergwanderung auf den „Großen Rettenstein“ (2366 Meter) auf. Gegen 13.40 Uhr befanden sich ein 69-jähriger Deutscher mit drei weiteren Personen beim Abstieg. Die anderen Wanderer befanden sich unterhalb der Gruppe.
Ausgerutscht und 100 Meter weit abgestürzt
Beim Abstieg des Steiges auf nordöstlicher Seite, auf einer Seehöhe von 2145 Metern, rutschte der 69-Jährige über den Steig hinaus, wobei er zuerst auf einem grasbewachsenen Hang aufschlug und weiter über die darunter befindliche Schotterrinne abstürzte. Er kam etwa 100 Meter unterhalb des Weges zum Stillstand.
Reanimationsversuche der Begleiter und Profis
Die Begleiter stiegen sofort ab und begannen mit der Laienreanimation. Das Team des Notarzthubschraubers Heli 4 setzte die Reanimation fort und musste diese jedoch erfolglos abbrechen. Der Verstorbene wurde mit dem Polizeihubschrauber Libelle Tirol ins Tal geflogen.
Im Einsatz standen der Heli 4, 14 Mann der Bergrettung Kirchberg, zwölf Mann der Feuerwehr Aschau mit drei Fahrzeugen, das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes, die Besatzung der Libelle Tirol, die Alpinpolizei Kitzbühel und die Polizeistreife „Kirchberg 2“.
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