KI-Gerüchteküche

Apple und Nvidia wollen in OpenAI investieren

Digital
02.09.2024 09:52
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der KI-Chatbot ChatGPT hat die Marke von 200 Millionen Nutzern geknackt. Damit hat sich die Zahl der mindestens einmal im Monat aktiven Anwender seit November vergangenen Jahres verdoppelt, wie die Entwicklerfirma OpenAI mitteilte. Das Wachstum dürfte rasant weitergehen, hofft man doch auf zwei finanzkräftige neue Investoren.

ChatGPT ist der Chatbot, der vor über einem Jahr den Hype um Künstliche Intelligenz auslöste. Solche KI-Programme werden mit gewaltigen Mengen an Informationen trainiert und können Texte auf dem sprachlichen Niveau eines Menschen formulieren.

Der Facebook-Konzern Meta hielt zügig mit Zahlen für sein Konkurrenz-Programm dagegen. MetaAI komme inzwischen auf 400 Millionen monatlich aktive Nutzer, und 185 Millionen griffen sogar mindestens einmal pro Woche darauf zu, schrieb Firmenchef Mark Zuckerberg beim Kurznachrichtendienst Threads. Der Konzern baut MetaAI in seine Apps mit mehreren Milliarden Nutzern ein.

Apple und Nvidia zeigen Interesse
ChatGPT kann Software-Code schreiben und Informationen zusammenfassen. Das Prinzip dahinter ist, dass es Wort für Wort abschätzt, wie ein Satz weitergehen sollte. Medienberichten zufolge ist OpenAI gerade dabei, sich in einer Finanzierungsrunde frisches Kapital zu einer Gesamtbewertung von rund 100 Milliarden Dollar zu besorgen. Unter den potenziellen Investoren sollen demnach auch Apple und der Halbleiter-Konzern Nvidia sein.

Beide Unternehmen könnten sehr wichtige Partner für die Zukunft von ChatGPT sein. Der iPhone-Konzern hatte OpenAI im Juni als Partner ins Boot geholt. Während hauseigene KI-Software für persönliche Informationen der Nutzer gedacht ist, soll ChatGPT für allgemeine Fragen zur Verfügung stehen. Damit dürfte die iPhone-Plattform dem Chatbot viele neue Nutzer bringen.

Nvidia-Prozessoren führend bei KI
Nvidias Chips wiederum spielen in Rechenzentren eine zentrale Rolle für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz. Sie sind teuer und ihre nächste Generation mit dem Namen Blackwell wird zumindest nach der Markteinführung in den kommenden Monaten auch nur in geringen Stückzahlen verfügbar sein.

Bisher ist Microsoft der mit Abstand größte Investor bei ChatGPT. Mit den Milliarden von dem Software-Riesen finanzierte OpenAI die Weiterentwicklung des Chatbots. Microsoft integriert die Technologie des Start-ups unterdessen in alle seine Produkte.

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