Nicht Harry Kane und auch nicht Jude Bellingham, sondern Anthony Gordon brachte England im WM-Halbfinale gegen Argentinien mit seinem Treffer zum 1:0 in Führung. Den FC Barcelona freut‘s, die Bayern ärgert‘s – zum Sieg reichte es dennoch nicht.
Es war in der 55. Minute: Kane spielt einen langen Ball, Rogers flankt von der rechten Seite auf die zweite Stange, wo Gordon Gegenspieler Molina im Rücken entwischt und zum 1:0 einnetzt.
Ausgerechnet Gordon brachte die Engländer in Führung. Barcelona und die Bayern lieferten sich seit Monaten ein Wettbieten um den 25-jährigen Newcastle-Kicker. Die Katalanen machten schließlich das Rennen, zahlten eine kolportierte Ablösesumme von 80 Millionen Euro.
„Sobald ich wusste, dass Barca mich will, war es für mich keine Frage, dass ich hierherkommen will“, stellte der Angreifer auf seiner Antritts-Pressekonferenz klar. Pech für Bayern!
Grandiose Gordon-Fakten
Gordon war übrigens der erste Spieler außer Kane und Bellingham, der seit Marcus Rashford gegen Kroatien im ersten Gruppenspiel ein Tor für England erzielt hat. Dazu kommt: Gordon war in seinen letzten sieben Spielen für England an sechs Toren direkt beteiligt (2 Tore, 4 Vorlagen), nachdem er in seinen ersten 18 Länderspielen nur zwei Torbeteiligungen (2 Tore) verzeichnet hatte. In einem WM-Halbfinale trafen für England zuvor lediglich Bobby Charlton (1966), Gary Lineker (1990) und Kieran Trippier (2018).
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