Die Serie von Waldbränden in Tirol aufgrund von Blitzeinschlägen ging auch am Mittwoch weiter. Am Abend waren die Einsatzkräfte in Lähn-Wengle im Bezirk Reutte gefordert. Was den Blaulichtorganisationen in die Hände spielte, war der durchnässte Boden.
Von der Leitstelle Tirol wurde gegen 18.15 Uhr ein Waldbrand 600 Meter oberhalb von Lähn-Wengle im Bereich des Alpenrosenwegs gemeldet. „Unverzüglich rückten die Freiwillige Feuerwehr Lähn-Wengle, die Freiwillige Feuerwehr Bichlbach, der Flugdienst Reutte mit der Arbeitsgruppe Vegetationsbrandbekämpfung sowie die Libelle Tirol zur Einsatzstelle aus. Zur Unterstützung wurde außerdem das Hubschraubertankfahrzeug der Berufsfeuerwehr Innsbruck nach Lähn-Wengle entsandt“, berichtete Christian Walch vom Bezirksfeuerwehrverband Reutte.
Dank des raschen und koordinierten Einsatzes aller beteiligten Kräfte konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden.
Christian Walch
Boden durch Regen gut durchnässt
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Baum nach einem Blitzschlag in Brand geraten war. „Durch den bereits anhaltenden Regen war der Waldboden jedoch gut durchnässt, wodurch sich das Feuer nicht auf die umliegende Vegetation ausbreiten konnte“, schildert Walch weiter.
Mit der „Libelle Tirol“ wurden neben den Einsatzkräften auch das notwendige Löschmaterial sowie drei sogenannte „Stillwell-Behälter“ zum Einsatzort transportiert. „Dadurch konnten der brennende Baum sowie mehrere angrenzende Glutnester gezielt abgelöscht werden.“
Bereits um 20.30 Uhr hieß es „Brand aus“.
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