Unsportliche Geste

WM-Halbfinale: Pfeifkonzert und Buhrufe bei Hymnen

Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Dass das WM-Halbfinale zwischen den langjährigen Rivalen England und Argentinien hitzig werden sollte, war bereits bei den Hymnen der beiden Nationen klar. Statt „God save the King“ und der „Himno Nacional Argentino“ hörte man bloß ein lautes Pfeifkonzert und Buhrufe.

Die argeninischen Fans sangen während der englischen Nationalhymne so laut, dass diese kaum zu hören war. Die englischen Fans revanchierten sich und buhten bei der Hymne für den amtierenden Weltmeister – unsportlich von beiden Seiten. Allerdings war dies zu erwarten, wenn man die Geschichte zwischen den beiden Nationen betrachtet.

Krieg und „Hand Gottes“
Denn der Falklandkrieg zwischen England und Argentinien in 1982 heizte fortgehend die Länderspiele zwischen den beiden Ländern ordentlich an. Nur vier Jahre später folgte dann das bittere WM-Aus der „Three Lions“, als man aufgrund des irregulären Handspiel-Tors von Diego Maradona im Viertelfinale ausschied – eine Situation, die den Engländern bis heute in den Köpfen bleibt.

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