Als Lautaro Martinez den Ball in der 92. Spielminute zum WM-Finaleinzug einköpfte, wurde dem argentinischen Stürmer schnell bewusst – das war wohl das wichtigste Tor seiner Karriere! Beim Torjubel mit Superstar und Vorbereiter Lionel Messi flossen bei ihm sogar die Tränen.
Bis zur 85. Spielminute sah es tatsächlich ganz danach aus, dass die Engländer ihr erstes WM-Finale seit 60 Jahren erreichen würden. Doch Argentiniens drei altbekannte Matchwinner machten den „Three Lions“ einen Strich durch die Rechnung. Enzo Fernandez, der auch schon gegen Ägypten zum späten Sieg traf, glich per Weitschuss aus, ehe der eingewechselte Lautaro Martinez nach einer perfekten Messi-Flanke zum Finaleinzug einnickte.

Erneuter Matchwinner
Auch im Viertelfinal-Spiel gegen die Schweiz avancierte der Inter-Stürmer bereits zum Matchwinner, als er mit dem späten 3:1 in der Verlängerung den Deckel draufmachte. Wie viel sein Siegestor gegen England bedeutete, wurde dem Stürmer sofort bewusst, denn bereits beim Jubel brachen bei ihm alle Dämme – in Messis-Umarmung musste der Superjoker ein paar Tränen verdrücken.
„Habe immer davon geträumt“
„Es ist wirklich überwältigend“, brach der Inter-Stürmer im Interview nach dem Spiel erneut in Tränen aus. „ Seit mir mein Vater mein erstes Paar Fußballschuhe gekauft hat, habe ich davon geträumt, dieses Tor zu erzielen.“ „Meine Familie, die bedeutet mir aber mehr als das Tor“, dankte Martinez auch seinen Engsten. „Meine beiden Kinder stehen dort drüben, die haben mein Leben verändert.“
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