Der Betrieb der „Stopp Corona“-App endet mit 28. Februar. Grund dafür ist, dass die Förderung des Gesundheitsministeriums ausläuft, teilte das Rote Kreuz am Freitag in einer Aussendung mit. Mit der App konnten Nutzer, die mit einem Infizierten in Kontakt gekommen waren, andere informieren und somit vor einer möglichen Covid-Infektion warnen.
Die App wurde seit ihrem Start im März 2020 rund 1,7 Millionen Mal heruntergeladen, hieß es. Immerhin hätten mehr als 20.000 Nutzer ihre Kontakte über die App gewarnt. Das Rote Kreuz versicherte, dass mit Betriebsende alle Daten gelöscht würden, womit auch das Contact Tracing über die App nach diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich ist.
App kostete vier Millionen Euro
Für die Entwicklung, den Betrieb und die Weiterentwicklung seien rund vier Millionen Euro vorgesehen gewesen, die durch eine Spende der UNIQA Privatstiftung sowie Förderungen der EU und des Gesundheitsministeriums finanziert wurden.
Die Konzeption und Realisierung der App fand in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Unternehmensberatung Accenture Österreich statt. Die App sei weiterhin als Open-Source-Software verfügbar und auch der Quellcode bleibe öffentlich zugänglich. Künftige Warn-Apps könnten so auf der Technologie aufbauen, heißt es.
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