Der UVC Ried greift in der Final-Serie der Volleyball-Liga gegen den TSV Hartberg nach der 0:3-Heimniederlage zu einer ungewöhnlichen Maßnahme! Die Oberösterreicher verbieten aufgrund der „sehr hohen Geräuschkulisse“ für die restlichen Matches in der Rieder Halle „sämtliche lärmerzeugenden Geräte“.
Laut Angaben der Rieder hätten die Trommeln der Gästefans für unerträglichen Lärm gesorgt, für den die Volleydome genannte Spielstätte nicht ausgelegt sei. Das deshalb erlassene Lärmgeräteverbot gelte für Fan-Gruppen, Besucherinnen und Besucher beider Teams. Ziel der Maßnahme sei es, eine sichere, angenehme und für alle Beteiligten verträgliche Atmosphäre zu gewährleisten. Das nächste Heimspiel der Rieder in der Serie (best of 7) folgt am 26. April.
„Volleydome ist nicht auf eine derart starke Beschallung ausgelegt!“
In der zweiten Partie am Donnerstag hätten die mitgebrachten Trommeln der Gästefans zu einer Lautstärke geführt, die in dieser Form in der Rieder Spielstätte nicht vorgesehen sei. „Zeitweise war die Geräuschkulisse derart intensiv, dass eine Verständigung innerhalb der Halle kaum mehr möglich war. Unser Volleydome ist baulich und akustisch nicht auf eine derart starke Beschallung ausgelegt, wodurch es für Teile des Publikums zu einer unangenehmen Lärmsituation gekommen ist“, so die Oberösterreicher.
Man bedauere diese Umstände ausdrücklich, sei vom Verhalten der Hartberger Anhänger enttäuscht und möchte sich bei allen Besuchern aufrichtig für die Unannehmlichkeiten entschuldigen. „Die Sicherheit, das Wohlbefinden und ein positives Spielerlebnis für unsere Fans, Partner und Gäste haben für uns oberste Priorität“, verlautbarte der Klub.
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