Alexander Rončević schreibt erneut HYROX-Geschichte! Der Wiener ist der erste Athlet überhaupt, der die 52-Minuten-Marke in der noch jungen Sportart knackt. Damit setzt der 33-jährige Ex-Schwimmer ein fettes Ausrufezeichen vor der WM im Juni in Stockholm. Der Weltrekord ist damit wieder in österreichischer Hand.
Beim Major-Finale im Warschauer PGE Narodowy zeigte Rončević eine unglaubliche Leistung. In 51:59,37 Minuten knackte der 33-Jährige als erster Athlet überhaupt die magische 52-Minuten-Marke – neuer Weltrekord! Zuvor hatte er die Bestmarke zu Saisonbeginn in Hamburg (53:15) selbst aufgestellt, ehe sie ihm zuletzt der Niederländer Hidde Weersma in London abnahm.
Duell auf höchstem Niveau
Das Rennen entwickelte sich zu einem echten Krimi. Während der Brite Luke Greer zunächst das Tempo vorgab, setzte sich Rončević gemeinsam mit dem deutschen Weltmeister Tim Wenisch früh ab. Spätestens nach dem SkiErg zog das Duo davon, ehe der dänische Shooting-Star Sebastian Ifversen zwischenzeitlich die Führung übernahm. Doch Rončević konterte!
HYROX ist ein Wettkampf, bei dem Laufen und funktionelles Krafttraining kombiniert werden.
Die Laufstrecke beträgt acht Kilometer. Nach je einem Kilometer sind Übungen vorgesehen:
1. Skiergometer
2. Schlittenschieben
3. Schlittenziehen
4. Burpee Broad Jumps
5. Ruderergometer
6. Farmers Carry
7. Sandbag Lunges
8. Wallballs
Was 2017 in Hamburg als kleine Fitness-Idee begann, ist heute ein globales Phänomen. Es wird entweder im Einzel, im Double oder im Mixed-Double gestartet. Je nachdem, in welcher Kategorie, gibt es unterschiedliche Gewichte für die Stationen. Mittlerweile stehen pro Saison über 100 Rennen in über 100 Städten weltweit auf dem Programm, an denen bereits über eine Million Menschen pro Saison teilnehmen. Die Hallen sind voll, die Stimmung ist elektrisierend, die Community ist familiär und der Fitness-Trend wird in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter wachsen.
Entscheidung auf den letzten Metern
Mit all seiner Erfahrung holte sich der Wiener auf der Rudermaschine die Führung zurück und ließ sich diese nicht mehr nehmen. Vor allem bei den abschließenden Wall Balls drehte er noch einmal auf: Mit einer Split-Zeit von 3:29 Minuten war er der Schnellste im Feld. Das Ergebnis: ein historischer Weltrekord!
Hier können Sie ab 1:54:02 Stunden das Männer-Rennen und den Sieg von Rončević nachschauen:
Starkes Feld dahinter
Auch die Konkurrenz lieferte ab: US-Athlet Dylan Scott wurde in 52:40 Minuten Zweiter – ebenfalls schneller als der alte Weltrekord (52:42). Ifversen komplettierte das Podium (53:17), Wenisch wurde Vierter (53:18).
„52 war möglich“
Rončević selbst sagte nach dem Rennen: „Ich habe gesehen, dass eine 52 möglich ist, und am Ende noch einmal ein bisschen mehr gepusht. Natürlich ist es schön, den Rekord zurückzuhaben.“
Und weiter: „Wenn ich zu einem Major komme, gehe ich immer auf den Sieg. Die Zeit ist mir dabei gar nicht so wichtig.“
Blick Richtung WM
Mit Blick auf die steigende Konkurrenz meinte er: „Es ist verrückt. Wir sind jetzt acht, neun Jahre in diesem Sport und die Jungen werden immer schneller und schneller.“
Der Wiener geht nun in Topform in die Weltmeisterschaft in Stockholm (18.-21. Juni). Er war bereits 2024 Weltmeister geworden. „Ich werde alles geben, es genießen und versuchen, mir den Titel zurückzuholen.“

Stroschneider verbessert persönliche Bestzeit
Aus rot-weiß-roter Sicht war auch Top-Athletin Tanja Stroschneider im Einsatz. Die ehemalige Triathletin heimste sage und schreibe fünf HYROX-Siege binnen vier Wochen ein.
In Málaga verbesserte sie zudem ihre persönliche Bestzeit auf 1:01:45. Die Grundlage hierfür legte die 35-Jährige in einem Trainingscamp in Thailand.
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