Die beiden Angeklagten sind Vater und Sohn. Beide arbeiteten über die Wintersaison 2025/26 in einem Sportgeschäft in Großarl und kassierten beim Verkauf und Verleih von Ski mehr Geld als den vom Arbeitgeber definierten Preis – die Differenz steckten sie selbst ein. Der Schaden fürs Unternehmen: über 8000 Euro.
Ein Vater (40) und sein Sohn (21) haben sich mit dreister Trickserei ihren Lohn als Mitarbeiter eines Großarler Sportgeschäftes aufgebessert: Sie kassierten von Kunden höhere Preise für Ski und Skischuhe, und steckten sich den Differenzbetrag zum eigentlichen vom Geschäft definierten Preis ein. Die Betrügerei lief fast über die komplette Winter-Saison 2025/2026: von Anfang Dezember bis März. Im Detail sollen sie sowohl beim Verleih als auch beim Verkauf mit den Preisen getrickst haben – sogar auch bei den Service-Leistungen verlangten sie von den Kunden zu Unrecht mehr Geld.
Beim Strafprozess am Freitag im Landesgericht legten beide ein Geständnis ab: „Es tut mir leid.“ Dem Geschäftsführer nach betrug der Schaden mehr als 8000 Euro. Richterin und Staatsanwalt schlugen eine Diversion vor: Der Vater soll 1000 Euro als Beitrag zur Schadenswiedergutmachung und der Sohn 150 Euro zahlen, danach werde das Verfahren eingestellt. Etwa 3500 Euro wurden von den beiden Angeklagten bereits zurückgegeben.
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