Pagani hat den richtigen Teil aus dem Namen des Windgottes genommen, „Tata“ ist schon vergeben – und vor allem etwas unpassend.
Im Innenraum kommen, wie schon beim Vorgänger, nur feinste Materialien zum Einsatz, darunter Leder, Karbon und glänzendes Aluminium. Die Monocoque-Kabine besteht aus Karbon-Titanium und die elegant geschwungene Hülle aus Kohlefaser. Damit bleibt der Renner rund 1.350 Kilogramm leicht.
Unter der Haube arbeitet der bekannte 6,0-Liter-V12 von Mercedes-AMG, allerdings mit einer Trockensumpfschmierung versehen. Die italienische Interpretation leistet dank Twin-Turbo 515 kW/700 PS und stemmt 1.100 Newtonmeter Drehmoment auf die Kurbelwelle – zum Leidwesen aller Asphaltbauer. Die Topspeed der 4,60 Meter langen Boden-Boden-Rakete liegt bei 370 km/h.
Schnelles Schalten ermöglicht das sequenzielles Siebenganggetriebe, der heisere Sound entweicht durch die vierflutige Titan-Abgasanlage, die leichter wurde und weniger Staudruck aufbaut. Um auch bei extremen Fahrmanövern Herr der Lage zu sein, kommt an allen vier Rädern eine Pushrod-Aufhängung zum Einsatz. Ausgeklügelt ist das Aerodynamik-Paket: An allen vier Ecken des nur 1,16 Meter hohen Huayra sorgen automatisch regulierende Flaps für eine perfekte Balance und genügend Abtrieb.
Erstmals gezeigt wird der Pagani Huayra auf dem Genfer Autosalon. Einen Preis geben die Italiener zwar noch nicht an, unter einer Million Euro dürfte Huayra aber kaum wehen.
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