Nächster Rückschlag für den britischen Premier Keir Starmer! Die Kritik an seiner Regierung reißt nicht ab – nun verliert der Labour-Chef auch noch seinen Verteidigungsminister. John Healey warf am Donnerstag überraschend das Handtuch.
Als Grund für seinen Rücktritt nannte Healey einen Streit über die Höhe der Verteidigungsausgaben. In einer Mitteilung auf der Kurznachrichtenplattform X machte der Minister seinem Ärger Luft und zog die Konsequenzen. Für Starmer kommt der Abgang zur Unzeit: Die Regierung steht ohnehin bereits massiv unter Druck.
„Waren nicht willens, Mittel bereitzustellen“
Durch den Streit zwischen dem britischen Verteidigungs- und dem Finanzministerium verzögert sich der Verteidigungsinvestitionsplan bereits seit letztem Jahr. „Sie waren nicht in der Lage, und das Finanzministerium war nicht willens, die Mittel bereitzustellen, die die Nation in dieser Zeit zunehmender Bedrohungen zur Verteidigung des Landes benötigt“, schrieb Healey in seinem Brief.
Die Verzögerung hat die britische Rüstungsindustrie verärgert. Diese hat erklärt, sie könne in Zeiten großer geopolitischer Instabilität und angesichts der Tatsache, dass sich die Vereinigten Staaten vom Schutz Europas abwenden, nicht in langfristige Programme für die Sicherheit des Landes investieren.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.