Das weltweite E-Scooter-Schwergewicht Bird nimmt 125 Millionen Euro für eine beschleunigte Expansion in Europa in die Hand. Die Präsenz in der Region solle im Frühjahr und Sommer mit dem Start in mehr als 50 neuen Städten verdoppelt werden, teilte die US-Firma am Dienstag mit. Der Branchenpionier hatte Anfang vergangenen Jahres bereits den in vielen europäischen Städten aktiven Konkurrenten Circ geschluckt.
Jetzt will Bird an Veränderungen in der Corona-Krise anknüpfen. Seit Beginn der Pandemie finde fast jede zweite Fahrt mit einem Bird-Scooter in Europa statt, hieß es. Die Fahrten seien dabei um mehr als 30 Prozent länger geworden.
Vor zwei Wochen hatte bereits der ebenfalls amerikanische Bird-Rivale Lime eine Investition von 50 Millionen Dollar (rund 42 Millionen Euro) in neue E-Bikes angekündigt. Das Geld soll vor allem in Europa ausgegeben werden. Lime übernahm im Sommer vergangenen Jahres Elektro-Fahrräder der Marke Jump vom Fahrdienst-Vermittler Uber.
Quelle: APA/dpa
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