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Beckhams Balla-Balla-Ball für 28.050 Euro versteigert

Web
22.07.2004 14:54
Beckhams verschossener EM-Elfmeter hat einem Fußballfan jetzt viel Geld gebracht: Für 28.050 Euro ist der Ball im Internet versteigert worden, den Englands Mittelfeldstar David Beckham am 24. Juni im Elfmeterschießen gegen EM-Gastgeber Portugal über das Tor gedroschen hatte. Wie das Internet-Auktionshaus eBay in Madrid mitteilte, sicherte sich ein Käufer aus Kanada das Spielgerät.
Für Pablo Carral war der Patzer des "SpiceBoy" dagegen ein echter Glücksfall: Der 25-jährige Spanierfing den Ball auf der Tribüne, versteckte ihn unter seinemT-Shirt und schmuggelte ihn von zwei Freunden flankiert aus dem"Stadion des Lichts". Zeitweise waren bis zu zehn Millionen Eurofür den Ball geboten worden, viele Gebote waren aber unseriösund wurden annulliert.Trotzdem ein guter Deal: Im Sportgeschäftist das gleiche Modell für 90 Euro zu haben. 
  
Viele unseriöse Bieter 
Eigentlich dachte Carral zunächst nur an einnettes Souvenir, mit dem er seinen Freunden und irgendwann malden Enkeln imponieren könnte, erzählt Pablo der dpa.Doch dies änderte sich, als sein Foto in einem spanischenSportblatt erschien und seine Identität publik wurde. "Eineenglische Zeitung spürte mich auf und bot mir 18.000 Eurofür den Ball." Dies brachte den bei einem US-Getränkeherstellerbeschäftigten Verkäufer aus La Coruña auf dieIdee, mehr herauszuholen: Noch bis kommenden Donnerstag bieteter das Spielgerät über das Internet-Auktionshaus eBayan. 
  
Gebote bis zu zehn Millionen 
Die Gebote aus aller Welt für die Artikel-Nummer3688276550 erreichten rasch astronomische Ziffern. Das höchste,in Höhe von zehn Millionen Euro, kam aus Dresden. "Doch eswaren auch unseriöse Bieter darunter", sagt eBay-SprecherinInma Solís. Also begann das Unternehmen, bei den Interessentennachzuhaken, um sie zu überprüfen. Da die Flut der Geboteso groß war, mussten die Niederlassungen in anderen Ländernmit eingespannt werden. Und auch Pablo sorgte vor: "Als Käuferkommt nur noch in Frage, wer mir ein Fax mit einer Kopie seinesPersonalausweises schickt." 
  
An der Echtheit des Balles besteht nach den WortenPablos kein Zweifel, zumal er den offiziellen Aufdruck "24.06.2004Quarter Final" trägt. "Ich bin nicht so dumm, mir mit soeiner Geschichte Ärger einzuhandeln." Deshalb deponierteer das Leder auch im Safe seiner Bank. Natürlich denkt der25-Jährige darüber nach, was er mit dem Geld machenkönnte. "Ich muss noch den Kredit für mein Auto abbezahlen.Und eine eigene Wohnung wäre auch nicht schlecht." Egal,wie viel letztendlich dabei herausspringe, zu verlieren habe erohnehin nichts: Schon die Reise nach Lissabon und die Eintrittskartenhatte er bei einer Auslosung seiner Firma gewonnen. Dass der Balleigentlich der Europäischen Fußball-Union (UEFA) gehört,wie eine spanische Sportzeitung schrieb, kümmert Pablo auchkaum. 
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