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Wohn-Limit: Kommt bald die Flächen-Obergrenze?

Forum
17.04.2026 13:52

Ihre Frage an die „Krone“-Community: Sie bestimmen, was diskutiert wird! Wir lassen unsere Leser zu Wort kommen und diskutieren die Themen, die Ihnen wirklich unter den Nägeln brennen. Den heutigen Impuls für unsere Community-Debatte liefert „Krone“-Leserin Sophia L. – sie blickt auf eine Entwicklung, die viele Österreicher vor existenzielle Fragen stellt: Bodenversiegelung und Mangel an leistbarem Wohnraum.

Die Situation auf dem heimischen Immobilienmarkt ist paradox. Trotz reger Bautätigkeiten klagen viele über fehlenden, bezahlbaren Wohnraum. Österreich gilt zudem als „Europameister“ bei der Bodenversiegelung. Täglich werden riesige Flächen für neue Siedlungen und Gewerbeparks verbaut. Gleichzeitig steigt die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf stetig an, da immer mehr Menschen in Single-Haushalten leben oder nach dem Auszug der Kinder in großen, untergenutzten Häusern bleiben.

„Krone“-Leserin Sophia L. hat uns ihre Gedanken geschickt und möchte von Ihnen wissen:

Ihre Frage an die „Krone“-Community
Wie soll Österreich mit Wohnflächenverbrauch umgehen?

„Wohnen wird teurer, gleichzeitig wird weiter neu gebaut und immer mehr Boden versiegelt. Zugleich leben manche Menschen auf sehr großer Wohnfläche pro Kopf, während andere kaum leistbaren oder ausreichend großen Wohnraum finden. Sollte die Politik hier stärker eingreifen? Etwa durch Anreize zum Umzug in kleinere Wohnungen, wenn zum Beispiel die Kinder ausgezogen sind, oder zum Umbau in kleinere Wohneinheiten. Oder durch Förderungen gemeinschaftlicher Wohnformen, bei denen Räume wie Küche, Bibliothek, Werkstatt oder Sauna geteilt werden. Sollte aus eurer Sicht eventuell eine Obergrenze von Wohnfläche pro Person diskutiert werden?“

Eingesendet von „Krone“-Leserin Sophia L.


Sowohl die Politik als auch private Bauträger suchen nach Auswegen aus der Krise. Viele Gemeinden setzen mittlerweile auf Nachverdichtung statt auf Neubau auf der „grünen Wiese“, um den Bodenverbrauch zu stoppen. Politisch werden Konzepte wie die Leerstandsabgabe oder Wohnungstausch-Programme diskutiert, die finanzielle Anreize für Senioren schaffen sollen, in kleinere, barrierefreie Wohnungen umzuziehen. Muss die Politik hier stärkere Anreize setzen, um die Situation nachhaltig in den Griff zu bekommen?

Wären Sie bereit, zugunsten einer niedrigeren Miete auf private Quadratmeter zu verzichten und Räume zu teilen? Halten Sie staatliche Prämien für den Umzug in kleinere Wohnungen für sinnvoll? Denken Sie, dass eine Obergrenze für Wohnraum pro Person in Zukunft alternativlos werden könnte? Wir freuen uns auf Ihre Meinung in den Kommentaren!

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